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Mühlen in Neukirchen

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denen die Energie des Wasserfließens die Körperkraft von Menschen oder Tieren
soph KARL MARX bezeichnet sie
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Aus den wenigen Müh nbezeugungen de Frühzeit kann m n da on usgehen, dass
Die Wasserräder der Mahlmühlen sind wohl die ältesten Maschinen der Menschen, bei
ersetzte. Der Philo
Älteste Zeugnisse liegen schon aus der
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Zeit vor der
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Zeitenwende
Wassermühlen
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im 12.
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Neukirchener
Ortsgründung, m deutschen Siedlung raum einigermaßen bekannt waren.
Bestimmungen zum Bau und dem Betreiben von Mühlen schon sehr früh in
grundherrschaftlichen Besitzungen zugeordnet.
len.KaiserFriedrichI.(
Barba ossa
erließ1185e nesogen nnte
"Mühlengerechtigkeit".
alter Zeit:
1.Die Mühle erble bt beim G undherren
ausgestattet wird.
überliefert:
errichtet werden
Mühlenzwang (
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Notieren wir noch zwei bei H. GLEISBERG gefundene Formulierungen:
die noch beide Tätigkeiten ausübten.
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GABRIELE STAVE behauptet in einer populärwissenschaftlichen Mühlenschrift, dass
Rechtsordnungen gefasst waren. Im 7. Jahrhundert waren Wassermühlen stets
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"Mühlenregal" war eine Sammlung
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Bestimmungen zur
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Errichtung
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HERMANN GLEISBERG nennt zwei Rechtsformen für den Betrieb von Mühlen in
2.Die Mühle
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Pachtmüller verpachtet, der mit einigen Privilegien Zur
Rechtslage für den frühen Mühlenbetrieb sind zwei historische Begriffe
Mühlenbann (
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): Im Umkreis einer Bannmeile darf keine neue Mühle
Pachtmühle gemahlen werd
): Das Getreide eines besti
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mten Umkreises muss
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COOLEGIUM PISTORUM für die noch nicht differenzierte Zunft der Müller/Bäcker,
COOLEGIUM MOLENDINARIORUM ab 4. bis 5. Jahrhundert für die neue Zunft
der Wassermüller.
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nicht in andere Zünfte aufgenommen. Die Ursache einer solchen Bewertung ist
wahrscheinli h hauptsächlich der Mühlen wang, den der jeweilige Müll r selbst
betrogen. Die vom Müller einbehaltene Mahlmetze (
Das war der vom Müller
Anteil des Ge reides einbehalten oder ein entsp echender Geldbetra gefordert
) z.B.
nährte dieses Vorurteil.
Im Laufe der Jahrhunde te kamen die Müll r häufig zu ein m relativen Wo lstand.
sollen nur die Möglichkeit untermauern, dass nach der Besiedlung unseres Ortes
wurde. Denn zu einer Dorfgründung gehörten in den vergangenen Zeiten in unserem
Schankstätte.
Mühle bestimmt, meist am tie sten Teil des Or es. Do t hatte der Ortsbach die g ößte
Wasser ührung und konnte so eine Mühle antreiben. Hier und da wurden auch schon
Stauanlagen (
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Im Mittelalter gehörten die Müller zu den unehrlichen Berufen. Ihre Kinder wurden
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sich die Bauern oftmals von den
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wahrscheinlich relativ schnell eine Wassermühle zum Mahlen von Getreide errichtet
Siedlungsraum zum Anfang an meistens eine Kirche, eine Mühle und auch eine
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Wir w ssen, dass in Neukirchen einschließlich Ortsteil Sorge bis in das 20. Jahrhundert
erforschte Wissen über diese Mühlen bekannt gemacht werden.
dass eine vor der Auflösung des Chemnitzer Klosters 1541 für dieses arbeitende
wurde sicherlich zusätzlich ausgeführt. Gleichzeitig kann man nach den obigen
Siedlung angelegt wurde. Die günstige Lage in der Nähe der Würschnitz und dem
Getreidemühle an diesem Standort mit obigen Voraussetzungen schon im 13. oder 14.
Auf dem ersten Lageplan von Neukirchen von 1570 hat Georg Öder d.J. die bestim
vorhandene Mühle nicht erfasst, zumindest nicht kenntlich gemacht.
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vier Mühlen, alle als Wassermühlen, betrieben wurden. In dieser Schrift soll das
Zur Mühle der Neukirchener Ortsgründung gibt es berechtigten Anlass anzunehmen,
nachgewiesene Brettmühle diese erste Getreidemühle war. Das Bretterschneiden
Standorthinweisen davon ausgehen, dass diese Mühle am tiefsten Punkt der neuen
ausmündenden Dorfbach spricht weiter für diese Annahme. Vielleicht wurde eine erste
Jahrhundert betrieben. Dieser Standort ist dann der Platz der heutigen Herrenmühle.
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Auf der zweiten Erwähnung von Neukirchen
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auf einem Lageplan, dem Riss K des Ur-
Öder um 1600, ist erstmalig die “Neukirchne mül” erwähnt.
(UR-ÖDER) von 1620 sind drei Mühlenstandorte eingetragen:
abzulesen. Als Besitzer ist der Junker, wohl der Gutsherr angegeben. Auf dem
Lageplan sind Teiche und Waldgebiete auch m t diesem Attribut versehen. Weiter
spätere Mühlenstandort Haupts r. 11, nennen wir sie die Mittelmühle. Danach Caspar
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Auf der dritten bekannten frühen Ortsdarstellung von BALTHASAR ZIMMERMANN
Die heutige Herrenmühle ist als "bret- oder brotmül" ungefähr am jetzigen Standort
Dorfbach aufwärts folgen dann
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mülich...gang?", wahrscheinlich der
Müllersmülich...gang?,wahrscheinl chderspätereStandortHauptstr.55,
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unterschieden von uns als die Obermühle.
VOLKMAR WEISS nennt n "Müller und Mülle söhne im ächsischen Erzgebirge
Weißen Elster" für das 17. Jahrhundert vier Mühlenstandorte in Neukir hen:
Die Taubische Mühle, die Niedermühle, die Obermühle und die Mahlmühle.
nicht gewesen ein, ie gab es im 17. Jahrhund rt noch nicht. Da WEI S se ne
Nachforschungen vor allem über die Eintragungen der Kirchenbücher betrieb, kann
heutige Herrenmühle.
1:12.000, sind in Neukirchen drei Mühlen eingezeichnet: Die Obermühle, die
In AUGUST SCHUMANN, "Vollständiges Staats-,Post- und Zeitungslexikon von
Schneidemühle" (
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sich sicher in der Herrenmühle befand
) gezählt.
angegeben. Das waren mit der heutigen Kenntnis:
gelegen, jetzt Mühlenstraße 18, Ortslistennummer 3,
über einen vom Dorfbach abzweigenden Mühlgraben.
nach der Oberemühle ebenfalls aus dem selben Mühlgraben.
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Die spätere Sorgemühle
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hier eine falsche Interpretation vorliegen. Die "Freyherrliche Taubische Mühle" ist die
Auf dem “Meilenblatt 177“ der sächsischen Landesvermessung von 1790, Maßstab
Mittelmühle und die Niedermühle. Letztere ist wieder die heutige Herrenmühle. Sachsen
enthaltend ........." , Zwickau 1820, werden in Neukirchen drei Mühlen "nebst In einer
sogenannten "Kirchengalerie" von 1842 werden für Neukirchen 4 Mühlen
Die Herrenmühle, am von der Würschnitz abzweigenden Mühlgraben
Die Obermühle, jetzt Hauptstraße 55, Ortslistennummer 27, Wasserzufluss
Die Mittelmühle, jetzt Hauptstraße 11, Ortslistennummer10, Wasserzufluss
Die vierte Mühle war in der Neukirchener Sorge, Sorgestr. 17/19. Sie ist
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wegen der späten Besiedlung der Sorge mi Sicherheit die jüngste Mühle in
der Würschnitz gespeist wurde.
Neukirchen. Der Wasserzufluss erfolgte aus
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einem Mühlgraben, der auch von
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Mü ler g nannt we den die VOLKMAR WEISS fand, aber von ihm k iner der oben
unterschiedenen Mühlen zugeordnet wurden:
Georg D. Müller, vor 1702; Andreas Graupner, um 1680; Gregor Kluge, um 1650;
1620; Elias Müller, um 1660, später Müller in Adorf bis 1680; Daniel Putzscher,
Schultz, um 1620.
Mühlen möglich.
Für 1752 ist in den K rchenbüch rn ein Pachtmüller Carl Gottfr ed Öst rreich
1752 verstorbene Vorfahr die Obermühle gepachtet haben.
Mühlknecht Gregor Lindner, um 1720; Christoph Lindter, um 1640; Hans Lorentz, um
vielleicht um 1650, später Müller in Klaffenbach; Merten Röder, um 1660; Georg
Auch über andere Quellen war hier bisher keine Zuordnung zu den vier Neukirchener
angezeigt. Weil 80 Jahre
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Österreich die Obermühle kauft,
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Ein Chronist Schindler erwähnt r
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1783 einen Mühlenarbeiter Traugott Claus. Er
könnte in der größten Mühle, der Her enmühle, beschäftigt gewesen sein.
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ohne Mühlenzwang, und damit wohl noch älter.
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Die Obermühle ist wahrscheinlich eine der beiden 1582 erwähnten “Bauernmühlen”
Um 1610 ist nach dem erwähnten ersten Ortsplan Casper Müller Eigentümer.
Vor 1696 war nach dem Neukirchener Kaufbuch Michael Meyer Eigentümer.
Ab 1696 bis 1713 war nach VOLKMAR WEISS Martin Lemmel Besitzer dieser
Mühle Er verkaufte sie an seinen Sohn Christoph Lemmel Dieser verkaufte d
1753 kauft Gottfried Seidel die Mühle von seinem Vater Samuel Seidel
als Eigentümer herausgelesen werden. Er kaufte die Mühle von Christoph
zu entnehmen. Es wird ein Mahlgang angegeben.
Im Februar 1783 Verkauf an Johann Samuel Seyfert. Dieser Besitz wird im ers
Mühle
.
1718 an Zacharias Schmied aus Thalheim und kaufte sie
.
1720 wieder zurück.
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Aus den Neukirchener Kaufbüchern kann ab Mai 1779 Johann Georg Mauersberger
Bo(a)chmann. Leider ist zum Umfang des Mühlenstandort aus dem Kaufvertrag wenig
Neukirchener Brandversicherungskataster von 1785 unter der Nr. 11 auch bestätigt:
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März 1787 Verkauf an Cornel us W lhelm Bauer.
Johann Gottfried Arnold.
verkauft im Juni 1802 an Johann Gottfried Müller. Auch Müller hält es in der Oberen
Mühle nicht lange aus. Er verkauft im November 1803 an ohann Samue L bel.
1811 in der "Consignation de Gru dstücke und der Viehbestände beim Rittergute
Neukir hen" seinen Grundbesitz so:
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Zwölf Jahre später im Januar
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wieder Verkauf an Johann Gottfried Berthold von
Der verkauft nach drei Jahren im Juni 1801an Friedrich Linke. Linke mahlt 1 Jahr und
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1820 kauft August
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Friedrich Decker aus Mittelbach die Mühle von Johann August
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die Mühle von Löbel wegen dessen Tod 1814 übernahm. Im Kaufvertrag ist eine
Ludewig. Ohne mögliche Nachprüfung wird erst einmal aufgeschrieben, dass Ludewig
Hanne Christiane verwitwete Löbel mit aufgeführt. Decker ist bis 1827 Müller der
Oberen Mühle.
Im August 1827 wird dann Karl Gottlob Gränitz Eigentümer der Mühle. Im
unter Nr.22 nur ein Gut mit Wohnhaus und Scheune e wähnt, also kein Hinweis auf
eine Mahlmühle gegeben.
Verzeichnis der Hufenregulierung von 1830 wird beim
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Besitzer Karl Gottlob Gränitz
Im Oktober 1833 kauft Karl Heinrich Oesterreich das Gut.
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Im zweiten Neukirchener Brandversicherungskataster von 1839 wird unter Nr. 27 als
Eigentümer Karl Heinrich Oesterreich ausgewiesen und so beschrieben:
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Oesterreich steht für diese Mühle dann auch im Ergebnis der säch
Ab 1890 ist Friedrich Wilhelm Oesterreich als Besitzer bekannt.
Mühle den zuletzt geläufigen Namen Kunz-Mühle. Kunz war 1911 bereit, den
mehr mit Wasser betrieb.
über ein Mühlrad. Es wurde vom Wasser eines Mühlgrabens angetrieben, der in Höhe
bis zur Mitt lmühle ausgebau . und trieb auch diese noch an. Es gab auch vor der
Ob rmühle einen Mühlenteich, dessen Staumenge möglicherweise bei nicht
ausreichender Wasserführung des Mühlgrabens dem Mühlrad zugeführt wurde.
Mahlgang beschrieben. Welche An agen der Vorreinigung und der Abs ebung
vorhanden waren ist nicht überliefert.
Die Obere Müh e war in der Hauptsache eine Getreidemühle. Es soll auch Öl
gemahlen worden sein. Vermutl ch wurde zu e ner unbestimmten Zeit auch Holz
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Grundsteuervermessung von 1835 bis 1840 im Flurbuch Neukirchen von 1841.
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1907 taucht erstmals der Name Otto Theodor Kunz als Eigentümer auf. Er gab der
Mühlgraben zu verkaufen. Das bedeutet wohl, dass man die Mühle zumindest nicht
Zum Mühlenbetrieb ist wenig bekannt. Der Mühlenantrieb erfolgte wahrscheinlich
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heutigen
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Gartenstadtstraße
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vom Dorfbach abzweigte. Der Mühlgraben war weiter
Die technische Ausstattung der Mühle
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wird im 18. und 19. Jahrhundert mit nur
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gesägt. Für 1921
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dass die Mühle
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noch für den Eigenbedarf betrieben
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ohne Mühlenzwang, und damit wohl noch älter.
der Mittelmühle.
Ab 1677 wurde Georg Salzer von VOLKMAR WEISS als Pachtmüller ermitt
wurde ab 1687 dann Pächter der Herrenmühle (
s.w.u.
). Bis Februar 1696 war wieder
Im April 1740 ist im Neukirchener Kaufbuch der Verkauf der Mühle von Zacharias
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Die Mittelmühle ist wahrscheinlich eine der beiden 1582 erwähnten “Bauernmühlen”
Nach VOLKMAR WEISS war Georg Schindler (Mühl-Schindler) um 1600 Müller in
Um 1610 war nach dem erwähnten ersten Ortsplan Casper Enbert ? Eigentümer.
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nach der gleichen Quelle Michael Meyer als Eigentümer bekannt.
Schmidt an Johann Gottfried Schmidt eingetragen. Auch zu diesem Kaufvorgang nur
die Erwähnung, dass nur ein Mahlgang vorhanden war. Im Mai 1776 erwarb sein Sohn
Brandversicherungskatast r v n 1785 mit d r Nummer 7 so dokumentie t:
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Die hatte zuvor 1774 die ihr gehörende größte Mühle des Ortes, die heutige
Her enmühle, an Carl Gottlob Helbig verkauft.
verpachtete der Pächter des Rittergutes Johann Gottlieb Bäßler nach dem
im April 1809 gab Uhlig die Pacht zurück und Johann Go tlieb Göbel trat in das
Pachtverhältnis ein.
M hle vom Ortsricht r M ller unterschrieben so aufgeführt:
Im Januar 1806 kommt die Mittelmühle in den Besitz der Gutsherrschaft von Taube.
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dem Rittergut selbst agierte wohl um diese Zeit ein Pächter. Denn im August 1808
Neukirchener Kaufbuch die Mittelmühle an Johann Christian
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1811 wird die Mittelmühle folgerichtig als Gutsherrliche
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Carl Heinrich Hänel.
wiederum veräußerte sie im Ju i 1825 an Georg Frie rich Klemm aus Weißbach.
Wie schon be der Obermühle wird die Mühl nnutzung auch im Verzeichnis der
Hufenregulierung 1830 unter Nr.8 für Georg F. Klemm nicht erwähnt:
Im März 1820 verkaufte Freiherr von Taube die Mühle am den neuen Schlossherren Im
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Neukirchener Flurbuch und 1845 in einem weite n Dokument.
1890 war E. Louis Langhoff Eigentümer.
undatiert später aufgegeben.
1905 betrieben.
bis Mittelmühle betrieben Priebusch und Thielecke hier eine Zementwarenfabrik.
1926 1928 betrieb hier Albin O. Haustein ine Strumpffabrik.
auf einigen alten Lageplänen uch manchmal die Herrenmühle.
Die technische Ausstattung der Mühle wird im 18. und 19. Jahrhundert mit nur einem
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1895 meldet Clemens Richard Scheibner das Gewerbe "Ölmüllerei" an. Er hat es
Diese als Getreidemühle und auch Ölmühle erwähnte Mühle wurde wahrscheinlich bis
Nach der Mühlenstilllegung und der 1906 erfolgten Mühlgrabenverfüllung Obermühle
Diese
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Mühle wurde auch als
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Niedermühle
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bezeichnet. Dieser Name bezeichnet aber
Mahlgang beschrieben.Durch das Vorhandensein
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eines nachgewiesenen Mühlgrabens
kann man behaupten, daß die Mittelmühle eine W ssermühle mit einem Mühlrad war.
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vier vorgenannten Mühlen.
Di dünnen historischen Angaben sind meist aus Schriften entnommen, die sich nicht
hauptsä hlich mit der Mühle beschäftigten. Wir wissen zum Beispiel isher noch
nicht, seit wann diese Müh e Herrenmühle genannt wurde, nachdem SCHIFFNER
1839 diese Bezeichnung zum Begriff Niedermühle alternativ hinzufügte.
auf dem Riß K einer als Ur-Öder bekannten Landesaufnahme ablesen.
durch den Grundherren Wolf Hünerkopf an Michel Ulmann für 450 Gulden
dokumentier . Es ist der bisher bekannte ältestHinweis a f eine Mühle in
Neukirchen gab.
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vorhanden.
Eine erste Bemerkung zu einer Mühle in Neukirchen auf einem Lageplan kann man Im
Neukirchener Kaufbuch des 16. Jahrhunderts ist um 1545 der Verkauf einer Mühle
Neukirchen.
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Der Verkaufstext sagt gleichzeitig aus,
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Hier ist ein Eintrag der
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im Gemeindearchiv im Oktober
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2015 gefundenen Abschrift
einer Urkunde zur H rrenmühle von 1569 aus ein r Chronik der Gemeinde
Burkhardtsdorf zu machen:
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Jahren und damit das Baujahr 1553 ist korrekt
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angegeben, irritiert,
dass Hünerkopf 1545 eine Mühle verkauft, um dann 1553 eine neue Mühle bauen zu
der Würschnitz das spätere Rittergut b uen ließ. Es is möglich, dass hier etwas
durcheinander gebracht wurde.
Chemnitz von der ältesten Zeit bis zur Gegenwart“ von CURT WILHELM
lassen. Dazu ist
,
gleichzeitig festzuhalten,
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dass Hünerkopf
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ab 1553 seinen Gutshof an
Glaubhafter ist der Altershinweis im Buch “Geschichte der Fabrik- und Handelsstadt
ZÖLLNER, 1888. Darin wird ein Text mit den Worten:
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zitiert. Seit 1570 bis 1602 war der Kurfürst repräsentiert durch das Amt Chemnitz
wieder Eigentümer des Rittergutes und der drei Gutsdörfer. Die Verpachtung war also
erklärlich.
Im Jahre 1592 verkaufte das Amt Chemnitz die Mühle für 420 Gulden und zwei
werden m Bereich des Gutes Neuk rchen zwei weitere “Bauernmühlen” erwähnt, die
nicht dem Mühlenzwang unterliegen. Ihre Lage wird nicht angegeben. Der Autor
vermutet, dass es sich um d e Ober- und Mittelmühle handelte.
Im ZÖLLNER wird schon für vor 1541 in Neukirchen e ne Brettmühle benannt, die
1574 verpachtete Mühle, also die Herrenmühle. Nach unserer Annahme gab es in der
Die Besitzverhältnisse bleiben aber bis zur Reforma ion bei Beachtung der
Eingangsbemerkungen ungeklärt.
Scheffel
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reinen Getreides jährlichen
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Erbzins an Christoff Uhlicher. Zu diesem Verkauf
für das Chemnitzer Kloster
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Bretter als Lohnarbeit schnitt.
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Das war bestimmt die oben
Mitte des 16. Jahrhunderts den Mühlenstandort aber schon
t
vielleicht über 300 Jahre.
Aus den Angaben des Kaufbuches, denen von ZÖLLNER und dem Verkaufsnachweis
von 1592 können ohne weitere Beachtung der Burkhardtsdorfer Urkunde zwei
Schlüsse gezogen werden:
Es gab 1541, 1545, 1574 un 15 2 die Vorgängerin der heutigen Herrenmühle. Und
Mühle zur Grundherrschaft von Neukirchen bzw. zum Amt Chemnitz. Weiter kann
die einzige Mahlmühle in Neukirchen war.
Noch eine zweite Mühle an der Würschn tz gehörte nach alten Veröffentlichungen in
gelegene und zu Klaffenbach gehörende als Mahl- und Schneidemühle titulierte
1754 verkauft.
die Verpachtung erklärt sich
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wie
9
schon oben angedeutet mit der Zugehörigkeit der
man darüber hinaus annehmen, dass die Herrenmühle bis Mitte des 16. Jahrhunderts
dieser Zeit der Grundherrschaft. Das war
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das an der unteren Ortszufahrt Klaffenbach
Gebäude. Diese Mühle wurde vom jeweiligen Grundherren einmal 1592 und einmal In
der bezeichneten Neukirchener Mühle wurde also offenbar Getreide gemahlen und
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jetzt sichtbaren fünf Geschosse hatte. Viele Maschinen der jetzt in der Mühle
Technik auf ünf Geschosse zu verteilen, bestand nicht.
Einen von der Würschnitz abzweigenden Mühlgraben gab es nach der Urkunde von
50 m unterhalb der "Steinernen Brücke" ab (siehe auch Abbildung auf Seite 29).
am Ende eines Bachlaufes, augenscheinlich des heutigen Badbachs, eine Stauanlage
vermuten, dass hier e n kleiner Speicher für den Mühlenbetrieb in wasserarmen Zeiten
angelegt war Das wäre schon eine beachtliche Kulturleistung gewesen. Diese
mögliche Speicheranlage ist als solche bis 1927 dokumentiert.
“vererbet” wurde, ohne Erblasser und Erbnehmer zu nennen.
Dröhmer und für 1687 Geo g Salzer, vorher ab 1677 Pachtmüller der Mittelmühle, von
VOLKMAR WEISS als Müller angegeben. Es handelte sich also um Pächter der dem
Holz gesägt. Es ist anzunehmen, dass diese Mühle sehr wahrscheinlich weniger als die
befindlichen
f
Mühlentechnik gab es in dieser Zeit noch nicht. Eine Notwendigkeit, die
1545 und der Lageplandarstellung von 1620 schon. Dieser Mühlgraben zweigte etwa
Interessant ist dabei, dass vielleicht 2,5 km entfernt in der oberen Ortslage Neukirchen
eingezeichnet
.
ist. Als
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deren Eigentümer ist wieder der Junker angetragen. Man kann so
Für “Anno 1695” erwähnt A.D. RICHTER nur “Die Mühle zu Neukirchen”, die 1592 Im
17. Jahrhundert wurden
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für die "Freyherrlich Taubische Mühle" für 1661 Christoff
Gutsherren gehörenden Mühle. Ein vor 1707 gestorbener Neukirchener Pachtmüller
Zacharias Herricht könnte der Nachfolger von Salzer als Pächter der Herrenmühle
gewesen sein.
Für den 26. Februar 1771 ist in d n Gerichtshandelsbüchern (Kaufbücher) für
Schneidemühle und einer Ölmühle an Carl Gottlieb Kreyßig beurkundet.
tungsangaben von Baron Johann George Freiherr von Taube an Christian Gottlob
Helbig aus Gah enz bei Oederan beurkundet. Man kann nur vermuten, dass Kreyßig
zurückgeben musste. Vielleicht brachte er z.B. die Kaufsumme nicht auf.
Rate 1 77 mi 430 Taler beglich. Sein Erwerb wurde unter anderem so im Kaufbuch
beschrieben:
Neukirchen der Verkauf der Mühle des
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Barons von Taube mit drei Mahlgängen, einer
Für den 6. Juli 1774 ist erneut ein Verkauf dieser Mühle mit den gleichen Einrich-die
vereinbarten
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umfangreichen Kaufbedingungen nicht erfüllen konnte und die Mühle
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die Mühle für 1.430 Taler, die er in Raten zahlte und davon die letzte
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In diesem Kaufver rag wird also bekundet, dass n de Müh e auch gebacken wurde.
Käufer werden zusätzlich umfangreiche Vereinbarungen über Wegerechte und
Gutsherren sch n vorher ver aufteunterhalb deHe renmühle lieg nden
Klaffenbacher Mühle.
muss ein Tot lschaden gewesen se n, denn man prach von einem Wiederaufbau der
Mühle. Der wurde 1776 abgeschlossen, belegt durch den heute noch sichtbaren
kann nicht belegt werden. Nur dieräumliche Nähe ist sicher. Der offenbar nur
sehr zwei elhaft. Helbigs Kauf Mitte 1774 lässt nach dem gesunden Menschenverstand
einen Brand nur danach vermuten, denn eine Ruine wird er nicht erworben haben.
es eine Erwähnung eines solchen Brandes unmittelbar nach dem Erwerb gegeben
neuer Schlussstein gesetzt. Ob die Mühle 1774 bis 1776 schon fünfgeschossig neu
späterer Aufbauten. Zu bezweifeln ist e n fünfgeschossiger Ausbau auf eden Fall.
Denn für fünf Geschosseestand mit dem damaligen technischen Stand der
Mühlentechnik keine Veranlassung.
Der auf dem Mense blat 1841 dokumentierte Dre seithof sol nach überkommener
inzwischen vorsichtiger Zweife g äußert werden, weil bereits im Meilenblatt von
1790 drei Gebäude eingezeichnet sind.
Blitzableiter im Schloss und Rittergut zu planen und zu montieren. Er hat diesen
montiert.
Im Br ndversich rungskatast r von 1785. wird der Mahlmüller Christian Got lob
Weiter gehörte das
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Fischereirecht im Mühlgraben
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Zwischen Verkäufer und
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Würschnitz niedergebrannt sein. Es
Schlussstein über dem Mühleneingang. Ob der Wiederaufbau am Altstandort erfolgte,
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überlieferte Brand selbst ist allerdings nach neueren Forschungsergebnissen
Man könnte auch vermuten, dass bei der Registratur der Schlusszahlung Helbigs 1777
haben könnte. Vielleicht ließ Helbig die Mühle auch nur erneuern und es wurde ein
gebaut wurde, kann ebenfalls
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werden. Allerdings gibt es keine
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Zeugnisse
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sein. Auch hier muss
Christian Gottlob Helbig wurde 1783 von der Gutsherrschaft nebenbei beauftragt,
Auftrag zur Zufriedenheit ausgeführt, solchen Schutz schon vorher auf der Mühle
Helbig
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der Mühle ausgewiesen. Er versichert unter Nr.143
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Friedrich August Siegert aus Blumenau für eine Pacht von 200 Taler.
Bei der Hufenregulierung 1830 wird die Mühle unter Nr.125 wie folgt charakterisiert:
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Eigentümer ist weiter Christian Friedrich Helbig.
1839 erwähnt Alfred SCHIFFNER die isoliert von der inneren Ortslage stehende
“Nieder- oder Herrnmühle”
Nutzung der He renmühle:
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erwähnte Kirchengalerie von 1840 berichtete auch über die damalige
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Das bedeutet wie schon weiter oben notiert, dass 1840 hier nicht nur Getreide
gemahlen wurde, sondern auch Baumwolle versponnen. Die Herrenmühle war a
Hier ist einzufügen, dass nach FORBERGER von 1837 bis 1840 Schulz & Schulz in
mit versichert (
s.w.u.
). Wenn weiter oben Zweifel angedeutet werden, dass die Mühle
der Parallelnutzung Spinnerei erfolgt sein.
Lebensmittelproduzent und zugleich Vorreiter der Industrialisierung in Neukirchen.
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so
der Herrenmühle eine Baumwollspinnerei betrieben wurde. Die Spinnerei wurde 1839
1774 bis 1776 neu fünfgeschossig gebaut wurde, könnte eine solche Aufstockung mit
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die Mühle
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werden im Brandversicherungskataster 1839 unter Nr.3 folgende
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messung mit der St uerkatasternummer 3 als Eigentüm r der Parzel en 10a, 10b und
11 in das Flurbuch der Gemeinde eingetragen. Allerdings ist im Neukirchener
Kaufbuch für 1840 der Verkauf der Mühle durch den kranken Christi n Friedrich
Helb g an sei e Ehefrau Christiane Rosina H lbig(in) ausgewiesen. Und dieser
Besitzstand ist bis zum Ende der Kaufbucheinträge 1848 nicht g ändert. Ne kirchen
die Mühle, vermutlich Ernst Gottlieb Gränitz (
s.w.u.
)
48jährig durch "Flintenschuss" am 25. August 1852 Selbstmord beging.
Voranstehendes bedeutet auch, dass die Fami ie Gränitz nicht vor 1848 die
schon 1809 begann, ist nach der geschilderten Aktenlage nicht zu halten. Da Ernst
Herrenmühle möglich.
Herrenmühle:.”..UnterwärtsamrechtenUferderWürschnitzliegendie
Herrenmühle und die Mühle am Ortseingang Klaffenbach.
Hieraus kann geschlossen werden, dass ein Gränitz nunmehr die Herrenmühle
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Grundsteuerver-
hatte
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also eine
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weibliche Mühlenbesitzerin. Sehr
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betrieb
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Pächter
In den Neukirchener Kirchenbüchern ist verzeichnet, dass Christian Friedrich Helbig
Herrenmühle besaß. Die bisherige Annahme, dass
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die Herrenmühle-Dynastie Gränitz
Gottlieb Gränitz 1833 die Obermühle verkaufte hatte, ist eine Pacht der größeren
1853 dann wieder einmal eine der seltenen gefundenen schriftlichen Erwähnungen der
Rittergutsgebäude nebst zwei Mühlen in einer höchst anmuthigen Aue....“, also die
1860 beschäftigt sich der Gemeinderat mit einem Antrag des Mühlenbesitzers Gränitz.
erworben hatte. Vielleicht der auf Seite 28 abgebildete Bruno Gränitz.
vorgefundenen Angaben:
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Die weitere Abfolge des Mühlenbesitzes Gränitz ist nicht ganz eindeutig. Hier die
1883 Mühlenbesitzer Friedrich Gränitz. 1884 Eigentümer Ferdinand Gränitz. Im
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Herre
nmühl
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Ab 1890 wurden Chr. Friedrich Gränitz und ab 1926 Ernst Otto Gränitz als
Die Familie ist als Herrenmühlen-Müller noch älteren Neukirchenern bekann .
Über die technische Ausrüstung für den Mühlenbetrieb ist aus der Zeit des 18. und 19.
Wasserrad im Müh graben, das dann 1917 durch ein W sserturbine ers tzt wurde.
Und es wird einen Mahlgang m t Müh ste nen gegeben haben. Der mit der jetz gen in
der stillgelegten Mühle vorhandenen Ausrüstung schon übliche durchgehende
Mühlenbe rieb war zu dieser Zeitnochnichtmöglich. Dafürwarein
Benachichtigungssystem mit einer Müllerfigur (s.w.o.) in Betrieb
Wenig ist über den damaligen Betriebsablauf der Gesamtanlage überl efe t.
(Reinigung) des Mühlgrabens beauftragt. Dafür wurden ihm wegen der vom
Verfügung gestellt. Ein Entgegenkommen, auf das sich Gränitz auch später als
Fo derung bez g.
Mühle. Anlass war das Vorhaben, den Dorfbachverlauf zu regulieren. Gränitz war zu
1921 wurde paral el zum Wasserantrieb eine Dampfkesselanlage eingebaut. Es gib
dazu keine Aufzeichnungen bis auf eine vom Sächsischen Dampfkessel-
Überwachungs-Verein g prüftBauzeichnung und den noch sichtbaren Rest des
Gemeinderat wird eine Reklamation seines Sohnes Ernst Robert Gränitz behandelt.
Eigentümer der Herrenmühle benannt. Die Familie Gränitz besaß die Mühle
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bis 1936.
Jahrhunderts nichts
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überliefert.
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Sicher
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ist
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der Antrieb
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der
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Mühlentechnik
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mit
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einem
1912 zum
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Beispiel wurde der Müller Gränitz von der Gemeinde
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mit
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der
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Schlämmung
einmündenden Dorfbach eingebrachten Schmutzstoffe Gemeindearbeiter kostenlos zur
Im
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Jahre 1913
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bekundete die Gemeinde Neukirchen sogar ein Interesse am Kauf der
einer Veräußerung
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für 58.000 Goldmark bereit. Dieser Handel kam aber nie zustande.
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Schornsteinfundamentes.
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Zum
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eventuellen
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Betrieb und dem späteren Rückbau der
Anlage sind keine Aufzeichnungen vorhand n.
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Herre
nmühl
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das dazu gehörende Grundstück mit dem Wohngebäude und der Stallung sowie das
Wasserrecht für en Mühlgraben.
elektromotorischen Antrieb.
1936 erwarb Arno Franke (*18.3.1896, †30.4.1947) die Mühle mit allem Inventar und
Er
schuf 1938
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die
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öglichkeit der Umstellung von der
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asserkraft auf den
Elf
Jahre später, 1947, übergab Arno Franke die Mühle an seinen Sohn Rudi. Der wird
noch vielen Neukirchenern als der letzte Müllermeister der Herrenmühle in
Erinnerung sein.
Rudi Frankeat die Mühle bei lau enden Erneuerungen mit der jetzt noch zu
besichtigenden Tec nik etrieben. Vorführungen ann auch heute n ch auf den
Wasserantrieb
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mit
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der
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eingebauten
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Wasserturbine
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(Francis-Turbine)
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umgestellt
werden.
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erre
nmüh
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1952 plante Franke bauliche Veränderungen an der Mühle, die den Denkmalschutz auf
Wegen des damals schon oder noch vorherrschenden allgemeinen Mangels in der
belegt, wann das Fachwerk durch verputzte Ziegelmauern ersetzt wurde. Der der
in die Mitte der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts eine Fachwerkfassade.
Mangel feststellen. Helfen konnte er Herrn Franke nicht.
kon te das Fachwer nicht erhal en werd n.
Bis 1991 wurde in der Herrenmühle Getreide gemahlen und geschrotet. Danach hat
den Plan riefen. Die Veränderungen waren für den Erhalt des Gebäudes erforderlich.
DDR war eine historische Sanierung des Fachwerks nicht möglich. Es ist nicht genau
Mühlenstraße zugewandte nördliche Teil des Mühlengebäudes bot noch zumindest bis
Kreisdenkmalpfleger Karl Fritzsching konnte wie in der DDR üblich auch nur den
Di
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N
ebengebäude
k
der Mühle
t
wurden
e
nach 1945 um- und ausgebaut. Auch h
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man bis zum Hochwasser 2002, das auch die Mühle in Mitleidenschaft zog, nur noch
bedarfsweise gearbeitet
24
D
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Herre
nmühl
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2002 wurde nach über 500 Jahren oder mehr der Mühlenbetrieb am Standort
Herrenmühle die Anlagstillgelegt. V rgangen sind ihre Bestimmungen als
Getreidemühle,
u
Ölmühle,
e
Schneidemühle,
e
Baumwollspinnerei, Branntweinbrennerei
und Schwarz- nd Weißbäckerei. Ihr Erhalt als Technisches Denkmal sollte allen
künftigen Generationen Ehre und Verpflichtung sein.
Der
Müh
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b
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f, der allerdings nur noch vom Dorfbach gespeist wird,
In der Herrenmühle sind heute, im Regelfall noch funktionstüchtig, zu besichtigen:
(
Die frühere
a
an der Steinernen Brücke bestehenden Verbindung zur Würschnitz
wurde beim Neubau der Brücke gekappt.
) mit einem Rechen, einem
auf das Antriebssystem der Mühle. Bei 320 bis 960 l s Durchfluss war die
übe tragbare Leistung m t 8 bis 28 PS, das sind 6 bi 21 kW, angegeben.
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trie
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ssyste
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fürdie AnlagenteilederMühle.Überein
Zulaufschütz und der Regelung für den Zulauf zur Wasserturbine
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Übertragung der Energie
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des
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zulaufenden Wassers
Flachriemensystem, das über eine Turbine mit der Wasserkraft aus dem
Mühlbach, oder wie in den letzten Betriebsjahren üblich, von einem
Elektromotor angetrieben wurde, können auch heute noch alle Anlagenteile
über vier Stockwerke bewegt werden.
Ein
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g für Transporte vom Erdgeschoss bis ins oberste Stockwerk
Ein
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ler zum Transport des Getreides
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) zur Reinigung nach unterschiedlichem
Gewicht und Größe.
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Er war für die Vorreinigung des zu reinigenden Getreides
eingesetzt und trenn e das zu mahlende Getreide von Beimengungen, die den
Mahlprozess behindern und die Qualität des Mahlprodukts einschränken
25
D
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Herre
nmühl
e
nämlich die Trennung von Stoffen nach unterschiedlichem Gewicht in einem
würden. In ihm werden zwei verschiedene Arbeitsgrundsätze angewendet,
Luftstrom und die Trennung nach unterschiedlicher Größe durch schwingende
Siebe.
Ein Trieur kann wie Getr idekörn r gleich große Beimischungen des
Mahlgutes absondern, was mit einem Aspirateur nicht möglich war.
Eine Gerätekombination mit
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e.
Eine Schälmaschine entfernt die harte , holzige Schale des Getreidekorns. Ein
Schlägerwerk wirft dazu in der Maschine das Getreide gegen einen
Schmirgelmantel.
Eine Bürstmaschine enthält umlaufende Scheiben, Zylinder, Keg l oder auch
Flügelleisten, die
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mit Bürsten besetzt sind. Das
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Getreide fällt in
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einen Spalt
zwischen sich d ehendem Bürstenrotor undtarrem Teil und wird dort
gereinigt.
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e zum Auslesen von gleich großen G ießteilchen. Da
wie Grießkörner haben ins Mehl gelangen. In der Grießputzmaschine wird
im Plansichter nur gesiebt wird, können Schalenteilchen, die
r
dieselbe Größe
neben Sieben auch Saugluft eingesetzt.
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Die Schalenteilchen sind leichter
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und
werden abgesaugt und gelangen nicht n die Grießauflösung und das fe tige
Mehl.
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g (s.w.o.) in einer hölz rnen Bütte zum Zermah en des
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Getreides.
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Die Mühlsteine sind allerdings
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nicht mehr gebrauchsfähig.
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Der für
das Einsetzen erforderliche Steinkran ist aber noch vorhanden Im
Mahlganggehäuse liegt unten der starre Bodenstein und darauf der
anzutreibende rotierende Läuferstein. Zwischen diesen beiden Steinen wurde
26
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Herre
nmühl
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das Korn zu Meh oder Schrot gemahlen. In der Herrenmühle fehlt d e nicht
mehr vorhandene
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Einfüllvorrichtung, deren Rütteln das Klappern der
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Mühle
erzeugte.
Drei
Wa
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n
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le (
davon e ner im Erdgeschoss nur abgestell
) oder
das Getreide bis zur Mehlqualität. Dabei wird die Schale vom Mehlkern
am Einlauf in die Maschine führt das Mahlgut gleichmäßig zwei geriffelten
schwindigke ten gegenläufig drehen. Durch den Druck der Riffeln werden die
Teilchen zerschnitten und infolge der Voreilung der einen Walze
auseinanderge issen. Im einfachen Wal enstuhl sind nur zwei Walzen
kann von außen eingestellt werden und beeinflusst so die Qualität des
mit dem Getreide befüllt. Über zu öf nend Si htklappen kann de Müller die
Qualität des gemahlenen Sto fes überprüfen
Mahlstühle zum
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Zermahlen des
i
Getreides. Die beiden Walzenstühle
t
mahlen
gelöst und so das gewünschte Mahlprodukt erzeugt. Eine Speisevorrichtung
Metall- oder
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Porzellanwalzen zu, die sich mit unterschiedlichen Umfangsge-
eingebaut, im
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doppelten Walzenstuhl vier
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Walzen. Der Abstand der Walzen
Mahlgutes. Alle drei Stühle
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werden
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über
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oben aufgesetzten
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Fülltrichter
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l zum Getreidemahlen bis zur Schrotqualität, das ist
zerkleinertes Getreide mit der Schale, neben anderen Nutzungen das
Ausgangsprodukt für das Vollkornbrot
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le zum Herstellen von Getreideschrot,
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), der das vom Wa zenstuhl gelieferte Gemisch aus
Mehl, Dunst, Grieß und Schrot nach den Fraktionen trennt. Die Plansich er
oder Sichtmaschinen haben die
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Aufgabe, das
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von den Mahlsteinen oder wie
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der Herrenmühle nur den Wa zenstühlen zerkleinerte Getreide nach Größe
27
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Herre
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der Dunst und das Mehl, das sofort abgezogen werden muss. Die gröberen
nochmals vermahlen und wieder gesichtet usw. Der Sichter sortiert Mahlgut
nach Größe und Feinheit in 2 Sichterabteilen mit Siebstapeln, die e 20 Siebe
sich die Siebe nicht zuse zen. Die Siebe in einem Siebstapel haben
unterschiedliche Maschenweiten (
ca. 100 µm - ca. 1000 µm
). Der Sichter wird
hin und her bewegt. Unten sind die Äbgänge des Sichters. Der Müller kann
Mah vor ang festl gen
und Feinheit zu sortieren und zu sichten. Als feinstes Produkt entsteht dabei
Teile, z.B. grober und feiner Grieß, Schrot und Kleie werden anschließend
enthalten. Auf jeder Sieblage
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laufen kleine Bürstchen oder Würfel
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mit, damit
von oben über den Elevator beschickt und über einen exzentrischen Antrieb
dort
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die
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Qualität
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des
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fraktionierten Mahlgutes prüfen und den weiteren
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e für Getreide zum Weitertransport durch die Elevatoren
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als Transportmittel für das Mahlgut innerhalb der Mühle. Ein
Elevator ist ein Becherwerk nach dem Paternostersystem und wurde vom
amerik nischen Mühl nbauers Oliver Evans um 1790 rfunden. Die ersten
den Müller vom Säckeschleppen und wurde erst beginnend ab M tte des
20.Jahrhunderts d rch die pneumatische Förderung abgelöst.
FörderschneckendaszugeführtegemahlenenMehl,dasnach
Müller hier zu einer gewünschten Qualität gemischt wi d. Während das Mehl
aus dem Vertikalmischer im Erdgeschoss abgefüllt werden kann, wird es aus
Becher
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bestanden
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aus
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Leder, ab 1860 aus Blech. Diese
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geniale Idee
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erlöste
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er vertikal und horizontal. In den beiden Mischern mischen
unterschiedlichen Mahlabläufen nicht eine einheitliche
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Qualität hat und vom
dem Horizontalmischer immer wieder in den Kreislauf Walzenstuhl / Sichter
eingebracht.
rotie endes Schlägerwerk
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e zur Reinigung der Mehlsäcke durch ein
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für das Ansaugen und die Entstaubung der Mühlenluft. In
diesem Schrank hängen mehrere Schläuche aus Baumwolle. Durch diese
Schläuche strömt die Luft, die benötigt wird, um Staub von den
Mehlmahlmaschinen abzusaugen. In dem Stoff der Sch äuche bleiben dann
die Staubpartikel hängen, die in einem gewissen Abstand
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durch ein
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Klopfholz
automatisch abgeschlagen werden und nach unten abfallen. Dor wird der
Staub abgesackt.
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) ebenfal s zur Ents aubung der Abluft vom
die Staubpartik l abgeschlagen
Aspirateur und
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der Hammermühle.
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flachen Schlägel werden
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g der Abluft Hammermühle
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e in einem abgetrennten Raum
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ge. Eine solche Waage kann gewünschte Massen
eingestellt
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werden. Ist die eingestellte
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Masse erreicht,
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kippt die Waage und
schüttet d s Mahlgut den Getreidebe älter oder direkt zum Mahlvorgang.
Nach der kompletten Anlieferung werden dann nur noch die Anzahl der
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e Das ist eine Maschine, in der mit Hilfe von zwei Walzen,
Getreideprodukte angequetscht werden. So werden u a. Hafe
ausgeschütteten Kübel an der Waage ablesen und zusammengerechnet.
hergestellt.Es kann auch Hafer für Pferdefutter angequetscht
.
werden.
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flocken
Zum Betrieb der Mühle gehörten zumindest bis 1938 unbedingt ein
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Steinernen Brücke an der Verbindungsstraße nach Adorf und der vor dem Wehr
abzweigende
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bis zum Wasserrad, später der Turbine Beide mussten v
Dieses Wehr wurde 1939 in Zusammenhang mi dem Neubau einer Brücke als Ersatz
für die Steinerne Brücke abgerissen
(s.o.), beschrieben als Steinwehr mit Schützen, in der Würschnitz bei der sogenannten
Müller unterhalten werden. Für den
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Mühlgraben
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besaß der Müller
.
ein Wasserrecht.
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neues Wehr mit einer Sta klappend e ner davor abgehenden Verbindungum
Mühlgraben errichtet.
Um die Verbindung mit dem Mühlgraben herzustellen, mußte
Da Arno Franke eine Planung für ein neues Wehr beauftragte, gehörte dieses W
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1949/1950 wurde oberhalb
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1940
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genutzten neuen Würschnitz-Brücke
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offenbar zur Mühle.
29

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